Trend Cybertron

Update: Trend Micros Cybersecurity-KI ist als Open-Source-Modell erhältlich

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Der japanische Anbieter von Cybersecurity-Lösungen Trend Micro bringt eine neue Cybersecurity-KI auf den Markt. Der KI-Agent Trend Cybertron soll Bedrohungen nicht nur erkennen, sondern auch aktiv verhindern.

(Source: Freepik/Freepik.com)
(Source: Freepik/Freepik.com)

Update vom 2.4.2025: Der japanische Cybersecurity-Anbieter Trend Micro veröffentlicht seinen KI-Agenten Trend Cybertron als Open-Source-Modell. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt, wolle man damit die Entwicklung von autonomen KI-Agenten für Cybersicherheitsanwendungen beschleunigen. Trend Cybertron sei mithilfe von Metas LLM Llama 3.1 optimiert worden und unterstütze "eine schnelle, zuverlässige Bereitstellung mit Nvidia-NIM-Inferenz-Microservices in einer Nvidia-Infrastruktur".

Richard Werner, Security Advisor bei Trend Micro, erklärt hierzu: "Das Geheimnis von Trend Cybertron sind die Daten, aus denen es kontinuierlich lernt und die für eine optimierte Erkennung und Abwehr von Bedrohungen abgestimmt werden. Durch den Einsatz zuverlässiger Bedrohungsdaten und der KI-Expertise von Nvidia haben wir proaktive Sicherheit zur Realität gemacht und können Bedrohungen wie nie zuvor vorhersagen und verhindern."

Trend Cybertron sei für proaktives Risikomanagement optimiert. Der KI-Agent kann anhand von Nutzeranfragen Risikobewertungen durchführen und durch den Abruf von Daten aus der Trend-Micro-Cloud entsprechende Gegenmassnahmen generieren. Wie es weiter heisst, wurde Trend Cybertron für die Bewertungen mit Nvidia DGX Supercomputing trainiert und optimiert. Derzeit entwickle Trend Micro weitere Modelle und Agenten zur Erweiterung der Cybersicherheitsanwendungen. Eine grössere und bessere Version von Trend Cybertron sei derzeit geplant.

 

Originalmeldung vom 27.2.2025: 

Trend Micro lanciert KI-Agenten zur Abwehr von Cyberbedrohungen

Trend Cybertron - so nennt sich Trend Micros neuer KI-Agent, der Cyberbedrohungen nicht mehr nur erkennen, sondern auch aktiv verhindern soll. Der japanische IT-Sicherheitsanbieter will damit die Art und Weise verändern, wie Unternehmen an Cyberrisiken herangehen, wie Trend Micro mitteilt. Das spezialisierte Cybersecurity-Large-Language-Model ermögliche die Vorhersage von Angriffspfaden sowie das frühzeitige Erkennen potenzieller Schwachstellen, wodurch Unternehmen Bedrohungen bereits im Vorfeld verhindern könnten. 

Folgende Aufgaben übernimmt die Cybersecurity-KI laut Trend Micro:

  • Beschleunigung von Sicherheitsprozessen: Die KI soll frühzeitig Sicherheitsbedürfnisse und potenzielle Risiken erkennen, wodurch Unternehmen schneller und proaktiver reagieren können.
  • Reduzierung der Alarmflut: Durch bessere Priorisierung von Warnmeldungen werden irrelevante oder weniger wichtige Alarme ausgefiltert.
  • Nutzung vorhandener Datenquellen: Die KI zieht genaue und wertvolle Erkenntnisse aus bestehenden Risikosensoren, was zu einer verbesserten Entscheidungsfindung beiträgt.

Unterm Strich sorgt die Cybersecurity-KI laut Mitteilung dafür, dass Unternehmen effizienter, schneller und zielgerichteter auf Cyberbedrohungen reagieren können.

Die Cybersecurity-KI basiere auf globalen Bedrohungsdaten und maschinellem Lernen. Trend Cybertron ist Teil der Plattform "Trend Vision One" und nutzt demnach deren Kerntechnologien. Dadurch biete der KI-Agent eine Komplettlösung für den gesamten Cybersecurity-Workload eines Unternehmens. 

Rachel Jin, Chief Enterprise Platform Officer bei Trend Micro. (Source: zVg)

Rachel Jin, Chief Enterprise Platform Officer bei Trend Micro. (Source: zVg)

"Trend Cybertron stellt einen Paradigmenwechsel in der Cybersicherheit dar - wir kombinieren fortschrittliche KI mit jahrzehntelanger menschlicher Intelligenz, um wirklich proaktive Sicherheit zu bieten", sagt Rachel Jin, Chief Enterprise Platform Officer bei Trend Micro.
 

Mit der "Trend Vision One"-Plattform wollen Trend Micro und Intel gemeinsam den Cyberschutz verbessern. Lesen Sie hier mehr zur Plattform, die zur Tech-Messe CES 2025 verfügbar war.

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