Fakeupdates verharrt an Malware-Spitze
Der Downloader Fakeupdates führt das Malware-Ranking von Check Point weiterhin an. Neu ist hingegen die aktuell zunehmende Verbreitung von Infostealern.

Fakeupdates führt das Malware-Ranking von Check Point weiterhin an. Bereits seit Monaten verharrt die Malware an der Spitze der Rangliste. Im Vergleich zum September sind die Auswirkungen auf Unternehmen jedoch global wie auch in der Schweiz leicht gesunken, wie Check Point mitteilt. In der Schweiz verzeichnet der Downloader eine Wirkung von 3,87 und weltweit von 5,86 Prozent. Auf Platz zwei des Malware-Rankings folgt Androxgh0st mit Wirkungen von 3,35 Prozent in der Schweiz und 5,33 Prozent auf globaler Ebene.
Check Point verzeichnet aktuell einen deutlichen Anstieg von Infostealern. Der israelische Anbieter von Cybersecurity-Lösungen spricht diesbezüglich von einem besorgniserregenden Trend. Cyberkriminelle setzen Infostealer ein, um an Anmeldeinformationen und vertrauliche Daten zu gelangen.
Zudem würden auch die Angriffsmethoden von Cyberkriminellen immer raffinierter, teilt Check Point mit. Im vergangenen Monat sollen Forschende eine Infektionskette entdeckt haben, bei welcher gefälschte Captcha-Seiten zur Verbreitung der Stealer-Malware "Lumma Stealer" zum Einsatz kamen.
Auch mobile Malware stelle weiterhin eine grosse Bedrohung dar. In dieser Kategorie stellte sich gemäss Checkpoint die neue Version von Necro als erhebliche Bedrohung heraus. Diese Malware nutzt versteckte Informationen in anderen Nachrichten, um unentdeckt zu bleiben. Nach der Aktivierung können die Betrüger, die hinter Necro stecken, ihre Opfer unter anderem für kostenpflichtige Dienste anmelden. Necro belegt im Oktober den zweiten Platz im Ranking der Mobile Malware, gleich hinter der Android-Spyware Joker.
Der Global Threat Index von Checkpoint zeigte im September einen Wechsel zu KI-generierter Malware. Mehr zum Malware-Ranking des Vormonats lesen Sie hier.
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